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Am 31. Januar hat der Ölpreis erstmals seit Ende September 2008 wieder die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten. Experten raten angesichts dieses Ölpreisniveaus in energetische Sanierungsmaßnahmen zu investieren. Nur so könne man hohen und langfristig weiter steigenden Heizkosten begegnen. „Die Investitionen in Wärmedämmung und neue Heiztechniken rechnen sich durch die geringeren Nebenkosten“, erklärt Claudia Rist vom Baden-Würtembergischen Landesprogramm Zukunft Altbau. Weitere positive Effekte einer Sanierung seien ein behaglicheres Wohnen und mehr Klimaschutz.
Öl- und Heizölpreise haben einen rasanten Preisanstieg hinter sich: Lag der Ölpreis im Jahre 1999 noch unter 20 US-Dollar für ein Fass der Sorte Brent, verharrte er 2007 bei durchschnittlich 70 Dollar. Heizöl kostete den deutschen Verbraucher 2007 durchschnittlich 60 Euro für 100 Liter. 2008 setzte der Ölpreis dann zu einem rasanten Anstieg auf über 140 Dollar pro Fass an. Heizöl verteuerte sich damit um ein Drittel auf 80 Euro pro 100 Liter. Die Finanzkrise führte zu einem Einbruch der Rohöl- und nachfolgend auch der Heizölpreise. Bis Ende Januar 2011 stieg der Preis für die Nordseeölsorte Brent dann wieder auf über 100 Dollar. Der Preis für das Heizöl lag bereits bei über 75 Euro. Die Erholung der Weltwirtschaft und stagnierende Öl-Reserven könnten die Ölpreise langfristig weiter steigen lassen.
